Ideen der Bürgerinnen und Bürger Friedrichskoogs zur touristischen Neuausrichtung der Gemeinde

Die Ideen der Friedrichskooger Einwohnerinnen und Einwohner, die im Rahmen der montäglichen Sprechstunde an das Umsetzungsmanagement herangetragen wurden, sind im Folgenden aufgeführt. Zuallererst "Ideen allgemeiner Art", welche bereits in den Fraktionen diskutiert wurden. Die Meinung der Fraktionen sowie ggf. den aktuellen Sachstand bzgl. der Umsetzung finden Sie in der untenstehenden Übersicht. Weiter unten in der Rubrik "Anregungen der Bürgerinnen und Bürger" sind alle Ideen zur touristischen Neuausrichtung des Hafens, des Trischendamms und des Deichabschnittes im Rahmen der Deichverstärkung zusammengetragen. Diese Anregungen werden im Rahmen der Entwicklungsprozesse der einzelnen Maßnahmen aufgegriffen und diskutiert. 

Haben Sie auch noch Ideen und Anregungen zum Hafen oder für den Ortsteil Spitze? Dann melden Sie sich gerne bei uns. Entweder per Telefon oder per E-Mail oder kommen Sie montags zu den Sprechstunden des Bürgermeisters vorbei. Sollten Sie in dem Zeitraum nicht können, dann sprechen Sie gerne einen Termin mit uns ab.

 
Folgende Tabelle veranschaulicht die Anregungen, welche bereits in den Fraktionen diskutiert worden sind und zeigen die weitere Vorgehensweise:

 

 Tabelle Ideen Aller Art

 

Anregungen der Bürgerinnen und Bürger zur touristischen Neuausrichtung des Hafens, Trischendamms und des Deichs

Folgende Anregungen werden im Rahmen der Entwicklungsprozesse zum Trischendamm, Hafen und zur touristischen Attraktivierung des Deichabschnittes innerhalb der Deichverstärkung diskutiert:

 

Allgemeine Ideen

  • Gemeindepatenschaften mit anderen Städten/ Häfen/ Gemeinden anstreben
  • Radrundwege schaffen, ausschildern und mit Entfernungsangaben versehen
  • Routen und Areale für Inlineskater oder Longboard Fahrer anlegen und mit einer ortseigenen App verbinden
  • Überdachung des Platzes zwischen der Passage und dem Haus des Kurgastes und dessen Neugestaltung (multifunktional)
  • das Haus des Kurgastes (HdK) und das Gesundheits- und Therapiezentrum (GTZ) zu einem multifunktionalen Gebäude an einem neuen Standort zusammenschließen
  • Ersetzen des bestehenden Gesundheits- und Therapiezentrums durch eine kombinierte Eissport- und Schwimmhalle an einem neuen Standort. Die mögliche Kombination einer Schwimm- mit einer Eishalle ergibt sich aus einer ökologischen Betrachtung durch den Energieaustausch beider Sporteinrichtungen.
  • Öffentliche WLAN-Hotspots einrichten
  • Umnutzung der Leerstände in der Deichpassage mit Hilfe einer Anmietung durch die Gemeinde Friedrichskoog, welche diese wiederrum kurzfristig in Form von Untervermietungsverträgen anbietet (Saisonartikel oder Escape Room)
  • Errichtung eines Saunaparks durch Novasol
  • alte Blumentöpfe verschönern, alte Fuhrwerke bepflanzen
  • Bauzäune mit Bildern aus Friedrichskoog verschönern, Trafoschränke und Verteilerstationen künstlerisch bemalen lassen
  • Netzwerktreffen zwischen Unternehmern und Vertretern der Gemeinde
  • Einrichten einer „Kreativgruppe“, die sich mit der Gestaltung / Restaurierung kleinerer Objekte zur Verschönerung des Ortes beschäftigt.

 

Ideen für die Neuausrichtung des Hafens

  • Einrichten eines Shuttlebusses, der die Besucher von der einen zur anderen Seite des Hafens befördert
  • Einrichten einer Schwebefähre anstatt einer Brücke zwischen Willi Wal und der Seehundstation
  • Seilbahn über das Hafenbecken
  • Bau einer Brücke beim Schöpfwerk für den Rundwanderweg
  • Wiedereinführung einer „Bimmelbahn“, um die Ortsteile Friedrichskoog und Friedrichskoog-Spitze miteinander zu verbinden
  • Anlegen eines öffentlichen Spielplatzes am Hafen
  • Ansiedlung einer Räucherei / eines Fischgeschäftes unter den Betrieben
  • Einrichten einer Kneipe
  • Einrichten eines Fahrradverleihs
  • Vermietung von Tret- und Ruderbooten
  • Darstellung der Hafengeschichte, des Fischerhandwerks sowie des Maritimen
  • Darstellung der Sehenswürdigkeiten vom "Ist-Standort" aus anhand von Pulttafeln, z.B. Kugelbake, etc.
  • Schaffen von öffentlichen Grillplätzen / Lunchecken
  • Ausbau des Leitdamms zum Leuchtfeuer inklusive einer barrierefreien Gestaltung und Informationstafeln zur Geschichte
  • Erneureung der Kaianlagen
  • Glaspavillon auf Deichniveau an der Südseite des ehemaligen Hafens mit Blick Richtung Hafenpriel / Leitdamm und ehemaliges Hafenbecken errichten und mit einer Webcam ausstatten
  • Sportseilbahn im Bereich des Außendeichs platzieren
  • Museumshafen: einen ausrangierten Kutter im Hafenbecken platzieren und diesen in ein Museum zur Geschichte Friedrichskoogs und dessen Fischer umfunktionieren
  • Überdachte Sitzboxen am Hafen: Audio mit historischer Information auf Knopfdruck
  • Infotafeln zum Thema Entwicklungsgeschichte der Köge
  • Einrichten eines "Futterkutters": Fischbrötchenverkauf von einem Kutter
  • Bau eine Deichcafés
  • Webcam am Hafen: ggf. auf dem angedachten Aussichtsturm 
  • Herstellung eines Salzwiesenlehrpfades
  • Grundtonorgel aufstellen
  • Steg mit gastronomischen Angeboten
  • Informationstafel zum Schöpfwerk sowie weitere Informationen zur Hafenentwicklung in digitaler Form auf den vorhandenen Monitoren am Standort Willi Wal und Seehundstation.
  • Ein zusätzlicher Überstand für die Boote und das Material des Sportboot-Clubs Friedrichskoog.

 

Ideen für die Attraktivierung des Trischendamms

  • Aufstellen eines Briefkastens am Ende des Trischendamms (ggf. mit Sonderstempel)
  • Schaffen eines WLAN-Hotspots am Ende des Trischendamms zum Versenden und Teilen von "Selfies"
  • Berücksichtigung von Ausbuchtungen für Sitzgelegenheiten
  • Eine ganzjährige Gastronomie am Aufgang des Trischendamms bzw. am Deich schaffen
  • Beobachtungsmöglichkeiten schaffen
  • Aufstellen einer Schutz-/ Infohütte und / oder eines Unterstandes
  • Temporäre Schwimmpontons als Alternativvorschlag zu einem Überbau des Trischendamms, die für den Zeitraum Frühjahr bis Herbst genutzt werden könnten und z.B. mit Bänken, Infohütten, etc. ausgestattet wären und vor dem Winter wieder abgebaut werden.
  • Zusätzlich zu den historischen Kilometer-Steinen "visuelle Stolpersteine" mit z.B. Vogelarten in den Trischendamm einbauen.
  • Leuchtfeuer installieren
  • Innerhalb der Baugrenze den Trischendamm um einige Aussichtsplattformen erweitern, d.h. an einigen Stellen den bestehenden seitlichen Steinwall mit einem Betonkern auffüllen und mit Steinen belegen. Zudem könnte der Trischendamm mit einer ausrangierten Halligbahn versehen werden, die zu bestimmten Zeiten auf dem Trischendamm hin und her fährt. Die Schienen müssten so angelegt werden, dass Fußgänger zwischen den Schienen problemlos spazieren gehen können. Die Halligbahn könnte mit einer ausklappbaren Plattform ausgestattet sein, sodass die Bahnfahrer über die Plattform den Weg auf dem Trischendamm zu Fuß fortsetzen könnten

 

Ideen für die touristische Attraktivierung des Deichabschnitts im Rahmen der Deichverstärkung

  • Bau eines tideunabhängigen „Schwimmbeckens“ für Kleinkinder auf dem Wattboden bzw. einer Badestelle in Form eines Dreiecks zwischen Trischendamm und Deich (an der Wattseite des Trischendamms) inkl. eines Sandstrandes.
  • Errichten einer Musikmuschel am Deich, die auch für Festivals genutzt werden kann
  • Bademöglichkeit in Spitze auch zukünftig sicherstellen
  • Einrichten eines Wohnmobilstellplatzes auf dem Deich
  • Touristische Bewerbung der Seegrenze (Verlauf von Cuxhaven-Kugelbake nach Friedrichskoog-Spitze und Trennung der Elbe von der Nordsee).
  • Darstellung der Sehenswürdigkeiten vom „Ist-Standort“ aus anhand von Pulttafeln, z.B. Mittelplate, Insel Trischen, etc.
  • Schaffen von öffentlichen Grillplätzen / Lunchecken
  • Hundestrand attraktiver gestalten (z.B. ohne Anleinpflicht)
  • Temporäre Strandsauna im Container mit Blick aufs Watt
  • Summer-Lounge (Liegewiese mit Liegestühlen zum Entspannen) und / oder Beach-Club einrichten
  • Meerestiere aus Naturstein (z.B. Granit) als "Stolpersteine" zur Dekoration des Hauptweges und als Sitzgelegenheiten
  • einen Bereich für die Schutzstation Wattenmeer mitdenken


Ideen für Marketingmaßnahmen und Veranstaltungsangebote wie z.B. Boßelturniere, Mitmachzirkus, Märkte, Festivals und Konzerte werden ebenfalls vom Umsetzungsmanagement gesammelt und an den Tourismus-Service zur Prüfung auf Potential und Umsetzbarkeit weitergeleitet.

Stand: 22.10.2018