Ideen der Bürgerinnen und Bürger Friedrichskoogs zur touristischen Neuausrichtung der Gemeinde

Die Ideen der Friedrichskooger Einwohnerinnen und Einwohner, die im Rahmen der montäglichen Sprechstunde an das Umsetzungsmanagement herangetragen wurden, sind im Folgenden aufgeführt. Dabei wurden die Ideen, soweit möglich, thematisch nach "Allgemeine Ideen", "Ideen für den Hafen" und "Ideen für Spitze" gruppiert und sollen innerhalb der Entwicklungsprozesse zum Trischendamm, zum Hafen und zur touristischen Attraktivierung des Deichabschnittes im Rahmen der Deichverstärkung diskutiert werden.

Darüber hinaus gibt es weitere Ideen, die keinem dieser drei Entwicklungsprozesse direkt zugeordnet werden können, wie z.B. aufgeführt unter "Allgemeine Ideen" und unter dem Punkt "Ideen für Spitze". Damit diese Ideen nicht verloren gehen, wurde von der Lenkungsgruppe empfohlen, diese Ideen durch die Fraktionsvorsitzenden in die einzelnen Parteien zu tragen und dort zu diskutieren.

Haben Sie auch noch Ideen und Anregungen zum Hafen oder für den Ortsteil Spitze? Dann melden Sie sich gerne bei uns. Entweder per Telefon oder per E-Mail oder kommen Sie montags zu den Sprechstunden des Bürgermeisters vorbei. Sollten Sie in dem Zeitraum nicht können, dann sprechen Sie gerne einen Termin mit uns ab.

 

Allgemeine Ideen

  • Einrichten einer Stiftung: Gelder aus der Windenergie einsetzen und nutzen
  • Schaffen eines neuen identitätsstiftendes Festes, wie die Kutterregatta oder das Heimat- und Strandfest
  • Kinoangebote schaffen in Form eines mobilen Kinos, das einmal im Monat vor Ort ist und einen Kinder- und einen Erwachsenenfilm zeigt
  • Erweiterung der Fahrradstrecke: Treibselweg als Fahrradweg nutzen
  • Neuer Standort für die Trischenbake und dessen Attraktivierung: Mögliche Standorte wären entweder weiterhin der Hafen oder der Trischendamm.

 

Ideen für den Hafen

  • Einrichten eines Shuttlebusses, der die Besucher von der einen zur anderen Seite des Hafens befördert
  • Einrichten einer Schwebefähre anstatt einer Brücke zwischen Willi Wal und der Seehundstation
  • Wiedereinführung einer „Bimmelbahn“, um die Ortsteile Spitze und Hafen miteinander zu verbinden
  • Anlegen eines öffentlichen Spielplatzes am Hafen
  • Ansiedlung einer Räucherei / eines Fischgeschäftes unter den Betrieben
  • Einrichten einer Kneipe
  • Einrichten eines Fahrradverleihs
  • Darstellung der Hafengeschichte, des Fischerhandwerks sowie des Maritimen
  • Darstellung der Sehenswürdigkeiten vom „Ist-Standort“ aus anhand von Pulttafeln, z.B. Kugelbake, etc.
  • Schaffen von öffentlichen Grillplätzen / Lunchecken
  • Ausbau des Leitdamms inklusive einer barrierefreien Gestaltung

 

Ideen für Spitze

„Singende Straße“
Ziel des Projektes ist es durch eine „singende Straße“ eine Verkehrsberuhigung (nur als Geschwindigkeitsdrosselung) und eine weitere Touristenattraktion zu schaffen. Mittels Einfräsungen in die Straße, werden beim Überfahren in einer bestimmten Geschwindigkeit (z.B. 50 km/h) Töne erzeugt, die deutlich als Melodie hörbar sind. Als Melodie könnten sich beispielsweise die Liedzeilen „Wo die Nordseewellen spülen an den Strand…, da ist meine Heimat, da bin zu Haus“ eignen.  Voraussetzung für die Umsetzung der Maßnahme ist eine ca. 300 m lange Straße (z.B. zwischen dem Straßenabschnitt Bauhof und Ortseingang Spitze), die neu asphaltiert und „bespielt“ werden müsste. Ein Beispiel kann unter http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Singende-Strasse-verfuehrt-zu-Bremsen-article13718566.html eingesehen werden.

Bogenschießen
Die Wiese, auf der sich die Hochzeitsallee befindet, ist offiziell als Bogensportplatz vom Kreis zugelassen. Zurzeit wird die Wiese von den Vereinsmitgliedern der Bogensportinitiative genutzt (einmal pro Woche sonntags vormittags) und zwischenzeitlich für Gäste. Das Ziel dieser Idee ist es, den Bogensport als touristisches Angebot (oder auch als therapeutisches Bogenschießen) weiter auszubauen und zu vermarkten (z.B. auch über den in der Nähe gelegenen Campingplatz). 
Offenen Fragen: Versicherung der Gäste (z.B. Tagesversicherung), Betreiber, etc. 

Baum des Jahres
Die Idee besteht darin, den jeweiligen Baum des Jahres (seit 1989) in Form einer Straßenbepflanzung, einer Neuanlage eines Waldes oder diverser Gruppenbepflanzungen, z.B. auf der großflächig geplanten Minigolfanlage oder in Ergänzung des begonnenen Hochzeitswaldes anzupflanzen. Ein Angebot über die Kosten der einzelnen Baumarten liegt aus dem Jahre 2012 vor.

Planetenlehrpfad
Um Friedrichskoog-Spitze und Friedrichskoog-Hafen miteinander zu verbinden, besteht die Idee, einen Planetenlehrpfad entlang des Deiches einzurichten, anhand dessen das Sonnensystem in einem Maßstab von 1 zu 1 Milliarde dargestellt wird. Auf einer Entfernung von ca. 4.900 m (Hauptaufgang-Spitze bis Hafenschleuse), soll an 10 Stationen jeweils ein Planet (z.B. für die Sonne eine gelbe Kugel) mit Erklärungstafel vorgestellt werden.

DiscGolfPark
Die Initiative ProFriedrichskoog würde gerne auf der Wiese hinter der jetzigen Minigolfanlage einen DiscGolfPark anlegen. Das Spielprinzip von Disc Golf ist dem von dem normalen Golf sehr ähnlich. Anstelle von Schläger und Ball werden Frisbee- oder Flugscheiben verwendet, die es in unterschiedlichen Formen und Gewichten gibt. Es geht darum, den Parcour mit möglichst wenig Würfen zu spielen und den Fangkorb zu treffen. Bei dem DiscGolfPark handelt es sich um eine funktionale und an den Bedürfnissen von Spielern und Parkbetreibern orientierte Disc-Golf-Anlage, inklusive professionellem Kursdesign, Discather Zielkörbe, Kurs-Informationstafeln, Bahn-Informationstafeln, Abwurfbeläge, Erstellen von Kurs- und Bahngrafiken und Anleitungen für Installation und Wartung.

Wohnmobilstellplatz
Der vorhandene Stellplatz in Spitze müsste erweitert und befestigt werden (z.B. mit Gittersteinen). Zurzeit handelt es sich um 20 bis 25 Wohnmobilstellplätze. Platz wäre für ca. 40 Stellplätze vorhanden. Die bestehenden Stellplätze müssten eigeebnet und Säulen für Stromanschlüsse müssten aufgestellt werden.

Multifunktionsspielplatz
Der bestehende Tennisplatz in Spitze ist abgängig und deswegen aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Alternativ zur Wiederherstellung des Platzes, besteht die Idee, ihn in einen Multifunktionsspielplatz umzuwandeln.

Meeresverschmutzung und Plastikmüll
Veranschaulichung des Themas Meeresverschmutzung und Plastikmüll am Mittelaufgang durch das Einrichten einer „Müllbox / Station“, in der der am Deich gefundene Müll gesammelt wird. Zusätzlich sollen weitere Informationen zu dem Thema gegeben werden.

Attraktivierung des Trischendamms

  • Aufstellen eines Briefkastens am Ende des Trischendamms (ggf. mit Sonderstempel)
  • Schaffen eines WLAN-Hotspots am Ende des Trischendamms zum Versenden und Teilen von "Selfies"
  • Berücksichtigung von Ausbuchtungen für Sitzgelegenheiten
  • Eine ganzjährige Gastronomie am Aufgang des Trischendamms bzw. am Deich schaffen
  • Beobachtungsmöglichkeiten schaffen
  • Aufstellen einer Schutz-/ Infohütte und / oder eines Unterstandes
  • Temporäre Schwimmpontons als Alternativvorschlag zu einem Überbau des Trischendamms, die für den Zeitraum Frühjahr bis Herbst genutzt werden könnten und z.B. mit Bänken, Infohütten, etc. ausgestattet wären und vor dem Winter wieder abgebaut werden.
  • Zusätzlich zu den historischen Kilometer-Steinen "visuelle Stolpersteine" mit z.B. Vogelarten in den Trischendamm einbauen.

 Touristische Attraktivierung des Deichabschnitts im Rahmen der Deichverstärkung

  • Bau eines tideunabhängigen „Schwimmbeckens“ für Kleinkinder auf dem Wattboden
  • Errichten einer Musikmuschel am Deich, die auch für Festivals genutzt werden kann
  • Bademöglichkeit in Spitze auch zukünftig sicherstellen
  • Einrichten eines Wohnmobilstellplatzes auf dem Deich
  • Touristische Bewerbung der Seegrenze (Verlauf von Cuxhaven-Kugelbake nach Friedrichskoog-Spitze und Trennung der Elbe von der Nordsee).
  • Darstellung der Sehenswürdigkeiten vom „Ist-Standort“ aus anhand von Pulttafeln, z.B. Mittelplate, Insel Trischen, etc.
  • Schaffen von öffentlichen Grillplätzen / Lunchecken

 

Stand: 06.03.2017